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zuletzt aktualisiert am 06.03.2014

      
 


GISHAMER TRAINING GEGEN INTERKULTURELLE ERFOLGS-HÜRDEN
vom 13. Februar 2014


 

 

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Ethnozentrismus - einfacher gesprochen, die Selbstbezogenheit einer Gruppe und deren Voreingenommenheit gegenüber fremden Gruppen - zugegeben, das klingt komplex.
Stellt man sich aber beispielsweise einen Anrufer vor, der in schönstem und originalem österreichischen Dialekt - um das Beispiel anschaulicher zu machen, sagen wir in originalem Oststeirischem Dialekt - bei einem potentiellen Kunden in Hamburg anruft und dabei seine Dienstleistung anpreisen möchte, dann sehen wir die Hürden, die der Anrufer hierbei haben wird, bildlich vor uns. Es sind aber zugleich Hürden, die, umgekehrt, der angerufene Hamburger ebenfalls hat. In diesem angenommenen Beispiel wären es vor allem sprachliche Hürden in der Verständigung. Treten dann noch regionale Prägungen hervor, wie etwa bodenständiger, Oststeirischer Witz, der ohne Vorwarnung auf Hamburger Etikette trifft, dann ist eine kommunikative Bruchlandung vorprogrammiert.

Von den Hamburgern sagt man, sie hätten den besten Humor - vielleicht ähnlich dem Englischen - und ein Steirer wiederum kann auch einen ganzen Saal unterhalten. Bloß, wenn sich die beiden 'nicht' verstehen und dann noch die oben erwähnte Selbstbezogenheit dazukommt, gewürzt mit den Vorurteilen, die wir unweigerlich täglich mit uns herumtragen, dann kann schnell der kommunikative Bruch da sein:
"Österreichischer Bauer!" "Deutscher Pfeffersack!" beides still und leise gedacht natürlich aber doch zielstrebig das Gespräch zum Ende bringend.

Mitunter sind aber nicht die sprachlichen Hürden das Problem, sondern eben
regional, kulturell unterschiedliche Kommunikationsmuster. Insbesondere in einer Streß- oder Ärgernissituation, etwa bei einer Reklamation oder Ähnlichem, kommunizieren wir eher instinktiv als wohlüberlegt. Ein 'Artgenosse' wird das meist richtig einzuschätzen wissen, erfolgt diese Kommunikation aber interkulturell, über 'Sprachgrenzen' hinweg - kann es brenzlig werden. Und mit einer Sprachgrenze kann durchaus auch eine Inner-Österreichische oder auch eine Deutsch-Österreichische Kommunikation gemeint sein. Wer kennt nicht den berüchtigten Satz von Karl Kraus,
Was die Deutschen und die Österreicher trennt, ist ihre gemeinsame Sprache."
Jedes Unternehmen im internationalen Geschäft, kennt diese Herausforderungen.

Das Unternehmen 'ALK-Abelló Arzneimittel GmbH', mit Sitz in Hamburg, ist führender Anbieter von innovativen Produkten zur spezifischen Immuntherapie und zur Akuttherapie anaphylaktischer Reaktionen. Von Hamburg aus, werden auch die Österreichischen Kunden und Verbände von ALK betreut.
Im September 2013, durfte Michael Gishamer Training dazu in einem Seminar, seine Kenntnisse über interkulturelle Kommunikation, deren Fallstricke  und Chance, einem ausgewählten Mitarbeiterkreis des Callcenters vermitteln. Die Mitarbeiter wurden dabei gezielt  für ihren Telefonkontakt mit Kunden aus Österreich trainiert.
 
   

Ihr Michael Gishamer mit Team